Category Archives: History In German

Heiliger Krieg: Gewalt im Namen des Christentums (German by Philippe Buc,Michael Haupt

| February 24, 2017 | admin | 0

By Philippe Buc,Michael Haupt

»Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns": Mit dieser biblischen Paraphrase suchte George W. Bush Verbündete hinter sich zu versammeln und seinen Angriff auf den Irak zu legitimieren. Ist er damit ein heiliger Krieger? Der Historiker Philippe Buc, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet mittelalterlicher religiös motivierter Gewalt, nimmt in seinem großen historischen Essay eine ungewohnte und provozierende Perspektive ein. Er untersucht, wann und unter welchen Bedingungen Konflikte christlich geprägter Gesellschaften zu manichäischen Kriegen wurden, zur Konfrontation von intestine und Böse. Die theologisch motivierte Legitimation von Terror und Krieg lädt Konflikte nicht nur auf, sie erschwert oder verhindert auch die Möglichkeiten von Friedensschluss und Versöhnung. Philippe Buc deckt mit großer Quellenkompetenz und ausgeprägtem Aktualitätsbezug die historischen Wurzeln des Geflechts der gegenwärtigen weltpolitischen Verwerfungen auf – ein gänzlich neuer Ansatz.

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Pax Anglo-Americana (Studien zur Internationalen Geschichte) by Ursula Lehmkuhl

| February 24, 2017 | admin | 0

By Ursula Lehmkuhl

Das erste Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg stellt eine part dar, in der die Sonderbeziehungen zwischen Großbritannien und den united states in vielerlei Hinsicht vor neuen Herausforderungen und Belastungsproben standen. Die Studie untersucht die facettenreiche "special dating" in der Hochphase des Kalten Krieges und fragt danach, inwieweit die united states in der Asien- und Fernostpolitik in der Lage waren, die Ziele und Positionen der eigenen Gobalplanung gegenüber den konkurrierenden britischen Interessen durchzusetzen. Es zeigt sich, daß der Machtverlust, den Großbritannien in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht durch den Zweiten Weltkrieg erlitten hatte, nicht mit einem Einflußverlust in der internationalen Politik gleichgesetzt werden darf.

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Metropolen der Moderne: Eine europäische Stadtgeschichte by Friedrich Lenger

| February 24, 2017 | admin | 0

By Friedrich Lenger

Die tiefgreifenden Veränderungen, welche die europäische Moderne prägten, hatten ihren Ort vor allem in den Städten. Diese wurden im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts zum Lebensumfeld der meisten Menschen. Welche Auswirkungen das hatte, wurde von den Zeitgenossen jedoch selten wirklich verstanden. Friedrich Lenger entfaltet in diesem Buch ein beeindruckendes landscape der politischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Geschichte, welche die europäische Stadt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt hat.
Wie gingen die europäischen Gesellschaften mit den sozialen und ethnischen Konflikten um, die in den Städten besonders deutlich zutage tragen? Und wieso waren die Städte der Ort so vieler Gewalttaten, wie sie besonders das 20. Jahrhundert prägten? Friedrich Lenger sieht weit über die Metropolen Paris, London und Berlin hinaus und nimmt die europäische Landkarte von Lissabon bis St. Petersburg, von Dublin bis Konstantinopel in den Blick. Sein gesamteuropäisch angelegtes Opus magnum erzählt die Geschichte der Moderne aus einer neuen Perspektive.

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Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945-1990 (Beiträge zur by Kristina Meyer

| February 24, 2017 | admin | 0

By Kristina Meyer

Ausgezeichnet mit dem Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte 2015

Geschichte einer Gratwanderung: Die deutsche Sozialdemokratie im Umgang mit den Hypotheken des »Dritten Reiches".

Aus den Trümmern des »Dritten Reiches" eine demokratische und sozial gerechte Gesellschaft aufzubauen struggle das erklärte Ziel der Nachkriegs-SPD. Dafür jedoch waren ihre vielfach aus Haft und Emigration zurückgekehrten Funktionäre auf die Unterstützung von Millionen ehemaliger »Volksgenossen" angewiesen. Kristina Meyer zeichnet den Umgang der deutschen Sozialdemokratie mit der NS-Diktatur von der Wiedergründung der SPD an bis 1990 nach. Sie fragt nach der Bedeutung von Widerstands- und Verfolgungserfahrungen für das Selbstverständnis und die Außenwahrnehmung der Partei, nach ihrem Beitrag zur politischen, juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, aber auch nach ihrer Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus, Neonazismus und Antisemitismus. Der vergangenheitspolitische Weg der SPD in der alten Bundesrepublik erweist sich dabei als eine permanente Gratwanderung: zwischen dem Streben nach gerechter Aufarbeitung der NS-Geschichte und den Bedürfnissen nach »innerer Versöhnung".

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Dynastische Politik und Legitimationsstrategien der della by Sebastian Becker

| February 24, 2017 | admin | 0

By Sebastian Becker

Seit dem 19. Jahrhundert herrscht in der Historiographie die those vor, dass mit dem Aussterben der da Montefeltro 1508 auch der kulturelle und politische Niedergang des Herzogtums Urbino einherging. Tatsächlich bestand selbiges aber unter der Herrschaft des Hauses della Rovere noch bis 1631 weiter und blieb in dieser Zeit sowohl politisch als auch kulturell bedeutend. Die Arbeit verortet die della Rovere, eine erst wenige Jahre zuvor durch päpstlichen Nepotismus zu Territorialherren aufgestiegene kleine Dynastie, im politischen und kulturellen Koordinatensystem der italienischen Halbinsel und fragt nach den Möglichkeiten, die die Herzöge nutzten, um die ihnen eigenen Grenzen in Politik und Selbstdarstellung zu überwinden. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei einerseits auf der dynastischen Politik Herzog Guidobaldos II. della Rovere (1514–1574) sowie andererseits auf den Legitimationsstrategien, mittels derer zwischen 1508 und 1631 der Makel des nur wenige Jahre vor Herrschaftsantritt erfolgten Aufstiegs zu Territorialherren überdeckt und ein glanzvolles Selbstbild der Dynastie entworfen wurde.

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Chemiker im "Dritten Reich": Die Deutsche Chemische by Helmut Maier

| February 24, 2017 | admin | 0

By Helmut Maier

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) wurde 1949 gegrundet und ist heute mit uber 30.000 Mitgliedern, vorrangig aus Hochschulen und Industrie, die gro?te kontinentaleuropaische chemische Gesellschaft.
Ihre im 19. Jahrhundert gegrundeten Vorgangerorganisationen, die Deutsche Chemische Gesellschaft (DChG) und der Verein Deutscher Chemiker (VDCh), wirkten als die Motoren der so erfolgreichen Chemie in Deutschland und sind Teil des Erbes der GDCh. Dessen dunkle Seite begann guy erst ab 2001 zu untersuchen. Bis dahin sorgten auch in diesem Bereich unserer Gesellschaft existierende Kontinuitaten dafur, dass der Mantel des Schweigens uber Leben und Wirken der mannerbestimmten Verbande und ihrer Protagonisten gebreitet wurde. Viele Opfer des totalitaren NS-Staates blieben ganzlich unbekannt.
Der Wissenschaftshistoriker Helmut Maier legt nun eine eindrucksvolle, umfassende und unabhangige Studie uber Funktionen und Strukturen der DChG und des VDCh von 1933 bis 1945 vor. Detailliert wird der Weg auch weniger bekannter Chemiker aus Forschung, Industrie und dem deutschen chemischen Literaturwesen beschrieben, sowie Einzelschicksale systematisch aufgespurt und beleuchtet.
Erstmals existiert ein Gesamtbild uber die Berufsgruppe der Chemiker, ihre fur das ?Dritte Reich? so bedeutende Rolle und damit vor allem eine mahnende Erinnerung fur alle Nachfolgegenerationen.

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Das kaiserzeitliche Gymnasion (Wissenskultur Und by Peter Scholz,Dirk Wiegandt

| February 24, 2017 | admin | 0

By Peter Scholz,Dirk Wiegandt

Der Band schließt zeitlich und inhaltlich an den bereits erschienenen Sammelband zum hellenistischen Gymnasion an. Er bietet eine erste umfassende Darstellung der Entwicklung der Bildungs- und Erziehungsinstitution des griechischen Gymnasions während der römischen Kaiserzeit. Literarische Zeugnisse zur römischen Sicht auf das griechische Gymnasion werden ebenso erörtert wie archäologische Befunde zum Funktionswandel der Gymnasionsanlagen. Desweiteren enthält der Band Untersuchungen zur Leitung der Gymnasien, zur Unterhaltung und Finanzierung derselben durch städtische Wohltäter bzw. Stifter, zum Musenkult, zur Rolle der intellektuellen Unterrichtung der Jugend im Gymnasion und schließlich zu den Einflüssen der gymnasialen Erziehung auf das allgemeine Bildungsideal und -niveau breiter Schichten im Osten des römischen Reiches. Der Band richtet sich gleichermaßen an Altertumswissenschaftler wie auch an historisch interessierte Bildungsforscher.

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Hoffmann von Fallersleben und die Lande niederländischer by Erika Poettgens

| February 24, 2017 | admin | 0

By Erika Poettgens

Hoffmann von Fallersleben unternahm 1819 seine erste Reise in die Niederlande. Zahlreiche Werke Hoffmanns bezeugen sein Interesse für das niederländische Sprachgebiet. Aus seiner Autobiographie, seinen Tagebüchern, Notizen, den Vorlesungen, der Korrespondenz sowie aus seinen Zeitungsartikeln lassen sich Erkenntnisse über seine Beziehungen in die Niederlande und nach Belgien ableiten. Aber weder die Beziehungen noch sein Belgien- und Niederlandebild sind bis heute erschöpfend erforscht worden. Diese Untersuchung will Hoffmanns Beziehungen zu den Niederlanden und zum nachmaligen Belgien sowie das Netzwerk, das er dort aufbaute, anhand seiner Korrespondenz und der Akten zu seiner individual rekonstruieren. Hoffmann schildert ein diffuses Bild der Nachbarn, das von einer deutsch-nationalen Einstellung geprägt ist. Zu fragen ist, ob sein positives Verhalten und seine negativen Äußerungen lediglich ideologisch motiviert waren und vorwiegend daher rührten, daß er, wie viele deutsche Intellektuelle im 19. Jahrhundert, versuchte, die Niederlande und Belgien einem deutschen Staatsgefüge einzugliedern, oder ob er vielmehr als Kulturvermittler zu gelten hat. Hoffmanns Briefwechsel umfaßt, soweit sich jetzt feststellen läßt, über 7000 Briefe, die hier erstmals in einem Verzeichnis erfaßt sind. Daneben werden unveröffentlichte Materialien aus deutschen, belgischen und niederländischen Archiven, die bisher in der Forschung nicht berücksichtigt wurden, vorgestellt.

Erika Poettgens, geb. 1961 in Rheydt, studierte Germanistik an der Universität Nijmegen. Von 1989 bis 2013 conflict sie dort als Schriftführerin des Zentrums für Deutschland-Studien und als Germanistik-Dozentin tätig. Seit 1998 unterrichtet sie zudem im Lehramtsstudiengang Deutsch der Fontys Fachhochschule Tilburg (Niederlande). Sie ist mit mehreren Veröffentlichungen über Hoffmann von Fallersleben im kulturhistorischen Kontext hervorgetreten.

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Warum Krieg?: Die Sinndeutung des Krieges in der deutschen by Niklaus Meier

| February 24, 2017 | admin | 0

By Niklaus Meier

"Warum gibt es überhaupt Krieg? - Im militärischen Denken standen strategische oder operativ-taktische Überlegungen zwar im Vordergrund, doch haben sich die Militärs auch Gedanken über Bedeutung und Sinn des Krieges gemacht. Die militärische Elite bejahte den Krieg und sah in ihm eine Notwendigkeit. Der Krieg stellte für sie eine unabänderliche Konstante und ein unentbehrliches point menschlichen Daseins dar. Auf welchen Prämissen aber basierten Apologie und Legitimation des Krieges? Mit welchen Begründungen und Deutungen wurde dem Krieg ein höherer Sinn und Zweck zugeschrieben? Die Studie befasst sich mit dem Kriegsdenken deutscher Militärs zwischen 1871 und 1945. Sie analysiert die verschiedenen Kriegsdeutungen und zeigt auf, wie sich eine fatale Überzeugung von der Unabwendbarkeit und Unentbehrlichkeit des Krieges festsetzen konnte."

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Zionismus und Antisemitismus im Dritten Reich (Hamburger by Francis R. Nicosia,Karin Hanta

| February 24, 2017 | admin | 0

By Francis R. Nicosia,Karin Hanta

Francis R. Nicosia zeigt wie sich Zionisten und Antisemiten im nationalsozialistischen Deutschland begegneten und wie erstere auf die judenfeindliche Politik des NS-Regimes reagierten. Während sich die deutschen Zionisten von einer Kooperation mit den Nationalsozialisten erhofften, günstige Bedingungen für die jüdische Auswanderung nach Palästina zu erlangen bzw. dort einen jüdischen Staat errichten zu können, wollten die Nationalsozialisten mit Hilfe der zionistischen Bewegung ihrem Ziel eines "judenreinen" Deutschen Reiches näherkommen. Der amerikanische Historiker analysiert die ungleichen und komplexen Beziehungen sowohl im nationalsozialistischen Kontext des modernen deutschen Antisemitismus, als auch mit Blick auf den Prozess, der zum nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden führte, sowie mit Rückgriff auf die spezifische Rolle des modernen Zionismus in der deutsch-jüdischen Geschichte. Nicosia warnt davor, die Vergangenheit aus der Gegenwart heraus zu beurteilen, denn aus einer Post-Holocaust-Perspektive sei es ein Leichtes, die frühe zionistische Hoffnung auf eine shape der Übereinkunft mit den antisemitischen Nationalsozialisten als "schockierend naiv und illusorisch" abzutun. Darüber hinaus stellt er fest, dass keine jüdische corporation im Dritten Reich die Wahl hatte, eine Zusammenarbeit mit dem NS-Staat einfach abzulehnen.

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