Category Archives: History In German

Der Jurist in der industriellen Gesellschaft (German by Florian Meinel

| February 24, 2017 | admin | 0

By Florian Meinel

Ernst Forsthoff zählt zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Juristen und Staatsdenkern des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Entdecker der "Daseinsvorsorge" und als Theoretiker des Rechtsstaats. Aber über alles Dogmengeschichtliche hinaus bietet Forsthoffs Werk einen Schlüssel zur politischen Ideen- und Verfassungsgeschichte seiner Zeit. Florian Meinel unternimmt in seiner grundlegenden werkgeschichtlichen Untersuchung auf der foundation einer Fülle unbekannter Quellen eine systematische Rekonstruktion. Die Epochenschwelle zum "Leistungsstaat" conflict für Forsthoff die Kehrseite der strukturellen Auflösung der bürgerlichen Distanz zwischen Individuum und Staat in der modernen industriellen Gesellschaft. Um diese Aufhebung der Subjektivität im Recht kreist sein gesamtes Werk. Forsthoffs Frage conflict die ungelöste Verfassungsfrage des 20. Jahrhunderts.

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Zwischen Rom und dem Erdkreis (Colloquia Augustana) (German by Maria Stuiber

| February 24, 2017 | admin | 0

By Maria Stuiber

Die Autorin rekonstruiert vor dem Hintergrund einer biografischen Skizze Entwicklung und Umfang des gelehrten Briefnetzwerks von Kardinal Stefano Borgia in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und analysiert in einem zweiten Schritt unterschiedliche Typen von Briefpartnern und ihre Funktionen innerhalb des weltumspannenden Netzwerks, ohne dessen infrastrukturelle und kommunikative Voraussetzungen, wie Versandwege und sprachliche Möglichkeiten des Distanzmediums short, aus dem Blick zu verlieren.

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Adelsreformideen in Preußen: Zwischen bürokratischem by Gunter Heinickel

| February 24, 2017 | admin | 0

By Gunter Heinickel

Seit der Spätaufklärung und der Krise des Ancien Régime entstanden in Deutschland zahlreiche Konzepte einer "Reform" bzw. "Erneuerung" des Adels, deren Konjunktur bis ins 20. Jahrhundert andauern sollte. Die vorliegende Untersuchung betrachtet solche Adelsreformideen als  Bestandteile der Suche nach "Dritten Wegen", die auf einen maßvollen und gesteuerten Wandel der Gesellschaft abzielten. Der verstörende Umsturz des alten Regiments in weiten Teilen Europas und die gleichzeitige militärisch-politische Herausforderung durch das revolutionäre Frankreich gaben um 1800 diesem Paradigma gerade in Preußen einen besonderen Resonanzraum.
Die von der preußischen Reformzeit bis in die Restaurationsepoche nach 1848 reichende Untersuchung beginnt mit der vergleichenden und diskursanalytischen Gegenüberstellung der aufgefundenen Adelsreformpläne, setzt die darin geäußerten gesellschaftsstrategischen Ansätze,  Geschichtsdeutungen und Zukunftserwartungen aber dann mit den strukturellen Voraussetzungen der stark variierenden preußischen Adelslandschaften in Beziehung: Das Ergebnis ist eine sozialwissenschaftlich informierte Ideengeschichte; Adelsgeschichte wird so zum Spiegel einer Gesellschaftsgeschichte, die konventionelle Vorstellungen einer simplen, linear fortschreitenden Ablösung der alten Gesellschaft durch eine aufkommende Moderne überwindet.

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Chronik von Wierzbiczany: Band II (German Edition) by Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec,Albrecht von

| February 24, 2017 | admin | 0

By Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec,Albrecht von Harnier

Die Chronik von Wierzbiczany wurde von meiner Urgroßmutter, Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec, um 1920 geschrieben. Die Schlichtings sind eine alte deutsch-polnische Ritterfamilie, die ihre Besitzungen im Wesentlichen im Westen Polens - vorzugsweise in Kujawien - hatten. Dort lag auch der Ort und das intestine Wierzbiczany.
Mit diesem Buch beschreibt sie nüchtern die Geschichte des Ortes. Polnische und deutsche Familien lösten einander im Besitz ab. Die Kirche spielte eine bedeutende Rolle. Könige trafen sich dort. Selbst Napoleon hinterließ seine Spuren.
Das gesellschaftliche Leben wird beschrieben - Kriege, Soldaten, Pferde, galante Damen, schöne Töchter, der berühmte Oberst Szekely...

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Das soziale System Stiftung: Band 2 (German Edition) by Michael Borgolte

| February 24, 2017 | admin | 0

By Michael Borgolte

Stiftungen sind ein universales Phänomen entwickelter Gesellschaften von Babylon und Ägypten bis zur Gegenwart. Obwohl die Verwandtschaft der Zeugnisse und Belege über mehrere Jahrtausende längst erkannt ist, gibt es bisher keinen systematischen Vergleich für einen begrenzten Zeitraum, aber in globaler Weite, und deshalb auch keine sicheren Erkenntnisse über interkulturelle Wechselbeziehungen, Neuerfindungen und besonderen Ausprägungen. In dieser Enzyklopädie wird für das Jahrtausend von ca. 500-1500 zum ersten Mal der Versuch zu einer parallelen Erschließung des Stiftungswesens in fünf religiös geprägten Kulturen gemacht. Alle Themen werden von je einem Experten für das lateinische und griechisch-orthodoxe Christentum, für das Judentum, den Islam und die brahmanische, hinduistische, jainistische und buddhistische Welt Indiens behandelt, so dass die jeweiligen Ergebnisse in einen interkulturellen Vergleich eingehen können. Der zweite Band betrifft das „soziale method Stiftung“ und behandelt die Zwecke (religiöses Verdienst, weltliche Ambitionen; Gedenken und Kultus; Wohltätigkeit und Bildung), die Wirtschaft (Vermögen und Erträge) und die Akteure (Stifter; Stiftungsbegünstigte und Stiftungsorganisatoren).

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Das Pfand als Rechtselement mittelalterlicher by Andreas Büter

| February 24, 2017 | admin | 0

By Andreas Büter

Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, notice: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophische Fakultät Münster / Historisches Seminar), eighty two Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Pfand, Pfandrecht, Pfandschaft, Pfandprinzip, Fahrnispfand, Personalpfand, Liegenschaftsrecht, Liegenschaftspfand, Pfandurkunde, Pfandbrief, Schreinsurkunde, Kistenpfand, Grundbuchwesen, Grundbesitzübertragung, Investitur, Urkundenlehre, Reichspfand, Territorialpfand, Pfandpolitik, Pfandlehen, Reichsgut, Reichstädte, Stadtrecht, Verpfändungsbefugnis, Mediatisierung, Königtum, Reichsfürsten -

In der Gesamtheit des mittelalterlichen Rechtslebens nimmt das Rechtsinstitut des Pfandes sowohl auf der Ebene des privaten Rechtsverkehrs als auch in der Politik der deutschen Könige und Territorialherren eine bedeutende Stellung ein. Seit den ersten, aus dem 12. Jhd. stammenden, Pfandschaften von Reichsgütern, stellte die königliche Pfandpolitik einen wesentlichen Faktor für den inneren Zustand und die territoriale Entwicklung des Reiches dar. In räumlicher Hinsicht ist die vorliegende Untersuchung auf das Reichsgebiet beschränkt, wobei einzelne Vergleiche mit den Königreichen Frankreich und England vorgenommen werden. Der zeitliche Rahmen dieser im Hinblick auf die Entwicklung und die vielschichtigen Erscheinungsformen des Pfandprinzips durchgeführten Arbeit umfasst das gesamte Mittelalter seit fränkischer Zeit und legt den Schwerpunkt auf das Spätmittelalter. Daneben erstreckt sich der Untersuchungszeitraum in Einzelbereichen aus klärendem oder vergleichendem Anlass auch von der antiken, meist römischen Rechtsgeschichte, bis in die Moderne mit entsprechend aktuellen Beispielen. Dabei werden regelmäßig Betrachtungen der mittelalterlichen Rechtssituation im Hinblick auf ihre Bedeutung für die heutige Rechtslage vorgenommen.
Bezüglich der Entwicklung einer wirtschaftlichen Mobilisierung von liegenschaftlichem Pfandkapital durch die Neuheit der besitzlosen Pfandübereignung wird die maßgebliche Urheberschaft der Handelsstädte, insbes. Kölns, herausgestellt. Ohne die Gebundenheit einer Chronologie wird mit dieser Abhandlung die gesamte mittelalterliche Entwicklungsgeschichte des Pfandes strukturell präsentiert. Hierbei verlagert sich der Untersuchungsschwerpunkt im Verlauf der Arbeit von der begriffshistorischen foundation der Beschreibung privatrechtlicher Pfandgeschäfte in den Bereich der politischen Instrumentalisierung des Pfandrechts im dt. Königtum. Letztlich wird die Verpfändungspolitik der dt. Könige als ein Grund für die seit dem Spätmittelalter zunehmend schwindende Machtgrundlage des dt. Königtums und den Einflussgewinn der Reichsfürsten herausgestellt.

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Die Erfindung der Schrift: Ägypten zur Zeit der 1. Dynastie by Christian Rother

| February 24, 2017 | admin | 0

By Christian Rother

Mit dem Übergang vom four. zum three. Jahrtausend v. Chr. trat Ägypten als Hochkultur erstmals in Erscheinung. In dieser Übergangszeit, der „formativen Phase“, liegen die Wurzeln einer Kultur, die fortan prägend für viele Kulturkreise in Nordafrika, Asien und Europa werden sollte. Mitverantwortlich dafür conflict die Schrift der alten Ägypter, die Hieroglyphen. Dieses Buch setzt sich mit dem erstmaligen Auftauchen von Hieroglyphen auseinander und konzentriert sich hierbei auf die kleinen Etiketten, welche an Waren des täglichen Gebrauchs angebracht waren. Diese sind dem Verstorbenen als Beigabe auf den Weg ins Jenseits mitgegeben worden. Auf den Etiketten finden sich frühe Formen von Hieroglyphen und erste Versuche komplexe historische Ereignisse in Schriftform zu fixieren. Diese Studie behandelt die Darstellungen auf Etiketten, die von nichtköniglichen Begräbnissen aus den Regionen Saqqara und Helwan stammen. Sie geben Aufschluss über wichtige Ereignisse und Rituale dieser Zeit.

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Im Schatten von Auschwitz: Deutsche Massaker an polnischen by Daniel Brewing

| February 24, 2017 | admin | 0

By Daniel Brewing

2078 Tage lang übte Deutschland ein brutales Besatzungsregime über sein Nachbarland Polen aus. In der historischen Rückschau erscheint es quick, als habe es in dieser Zeit nur zwei Opfergruppen gegeben: polnische Juden und später deutsche Vertriebene. Tatsächlich aber fielen dem deutschen Terror rund eine Million nicht-jüdischer Polen zum Opfer.
Daniel Brewings leading edge Studie rückt – auch overseas – erstmals die Massaker an den polnischen Zivilisten unter nationalsozialistischer Herrschaft in das Zentrum einer wissenschaftlichen examine. Unter Heranziehung zeitgenössischer deutscher wie polnischer Quellen, Berichte und Aussagen von Überlebenden sowie Gerichtsakten werden die komplexen historischen Prozesse ausgeleuchtet, die zu diesen Verbrechen führten. Eine wichtige Darstellung, gerade auch im 25. Jahr des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrags.

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Der politische Wandel Russlands und der USA im 20. by Heinz Ahlreip

| February 24, 2017 | admin | 0

By Heinz Ahlreip

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, , Sprache: Deutsch, summary: In seiner berühmten Kopenhagener Rede über die russische Revolution führte Leo Trotzki 1932 aus, dass auf der unbändigen praktischen Energie, auf der rationalisierten Technik und dem wirtschaftlichen Elan, dass auf diesen Errungenschaften des Amerikanismus die Menschheit die neue Gesellschaft aufbauen wird.

Auch Leo Trotzki musste die bittere Wahrheit schmecken, dass Revolutionen sich nicht nach vor ihnen für sie konzipierten Büchern richten, was once vor allem auch für seine eigenen galt. So verlockend es auch ist, Lenins "Staat und Revolution" als die Programmschrift für die Oktoberrevolution heranzuziehen, so ernüchtert uns doch der Zickzackkurs der Weltgeschichte im 20. Jahrhundert. Es verlief zu Lenins Überlegungen nicht nur vom Ende her betrachtet kontrovers, sondern schon zum Beginn seiner Revolution.

Wir sind Zeugen geworden, wie ein geniales, auf dem Genie Lenins beruhendes Gesellschaftssystem sich selbst zerstört hat und wie ein vor sich hinfaulendes Gesellschaftssystem einen Terrorkrieg gegen die fortschrittliche Menschheit führt, in dem der Sieg Vietnams, das am 2. Juli 1976 zur Sozialistischen Volksrepublik ausgerufen wurde, und das Desaster in der Schweinebucht vor dem kleinen Kuba Zeichen des unvermeidbaren Untergangs eines structures sind, das die sozialen Probleme der Welt und auf seinem eigenen Boden mit Terror löst und das so verfault ist, dass es der Menschheit heute keinen einzigen Weg zum Glück mehr aufzeigen kann. Es struggle ihr eigener Präsident Jimmy Carter, der von den united states als von einer „kranken state“ sprach. Der politisch inkompetente Reagan blendete diese Tatsache für die US-amerikanischen Spießer weg. Die united states spielten im 20. Jahrhundert weltweit die Rolle, die der Zarismus im 19. Jahrhundert für Europa spielte – als Hort der Reaktion.

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Freizeit ohne Kontrollen: Die Jugendzentrumsbewegung in der by David Templin

| February 24, 2017 | admin | 0

By David Templin

Die Jugendzentrumsbewegung brachte das linksalternative Milieu in die westdeutsche »Provinz".

Mit Parolen wie »Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen" gingen in den 1970er Jahren Tausende Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitikern. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. David Templin untersucht erstmals diese westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Anknüpfend an die Jugendproteste um 1968 hatten sich zu Beginn der 1970er Jahre in vielen Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet.
Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume", ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Mit der Einrichtung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren breitete sich die politisierte Jugendkultur der Zeit in ländlich-kleinstädtischen wie in suburbanen Räumen der Bundesrepublik aus. Die Bewegung trug damit zur Konstituierung eines linksalternativen Milieus abseits der Großstädte entscheidend bei.

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